Das Darmstädter Wochenblatt kann auf eine wechselvolle Geschichte verweisen. Begonnen hatte alles im Juli 1965 als "Darmstädter Wochenspiegel", mit einer Auflage von 60 000 Exemplaren. Herausgeber war der Darmstädter Wochenblatt-Verlag Alfred Krause KG in Darmstadt. Die Herstellung der Blattes erfolgte seinerzeit bei der "Hessischen Allgemeine" in Kassel.
Ein Jahr später trat Alfred Kühn in das Unternehm ein, und man firmierte neu als Wochenspiegel-Verlag Krause und Kühn KG. Im Frebruar 1968 wurde die Bezeichnung "Darmstädter" aus dem Titelblatt genommen. Als "Wochenspiegel", mit einer auf 102 545 Exemplare erweiterten Auflage, erschien das Blatt nun mit 5 Teilausgaben in 50 Städten und Gemeinden des Landkreises Darmstadt.
Um eine Verwechslung mit dem vom Darmstädter Echo herausgegebenen "Wochenspiegel" zu vermeiden, war man gezwungen, im Juni 1968 eine Teiländerung vorzunehmen. Als "Südhessenspiegel" versuchte man nun, mit einer Auflage von inzwischen 122 000 Exemplaren wöchentlich, den Stellenwert des Blattes zu verbessern.
Im Dezember des Jahres 1973 kam es zum Verkauf des "Südhessenspiegel" an die Mainzer Verlagsanstalt. In deren Tochterverlag "Rhein-Main-Verlagsgesellschaft", in der auch die Wochenblätter von Mainz und Wiesbaden erscheinen, wurde der "Südhessenspiegel" fortgeführt. Die Herstellung des Blattes erfolgte in Mainz.
Um eine Namensgleichheit mit den Mainzer und Wiesbadener Wochenblätter zu erzielen, kam es im Januar 1979 abermals zu einer Titeländerung in "Darmstädter Wochenblatt". Durch Hinzunahme weiterer Orte vergrößerte sich die Auflage auf 143 000 Exemplare bis zum Zeitpunkt der Übernahme 1984 an das "Darmstädter Tageblatt". Die Tageszeitung versuchte ab diesem Zeitpunkt als eigenes Unternehmen, und nicht mehr unter dem Dach der Mainzer Verlagsanstalt, am Markt zu bestehen.
Um gemeinsam, und nicht in unmittelbarem Wettbewerb stehend, den Markt bearbeiten zu können, wurde das Anzeigenblatt "Darmstädter Wochenblatt" der Tageszeitung "Darmstädter Tagblatt" zugeordnet. Zwei Jahre später kam für die Tageszeitung das Aus und das Anzeigenblatt wurde vom "Darmstädter Echo" übernommen.
Mit den Ausgaben "Darmstädter Wochenblatt", "Darmstädter Kreisblatt", Ausgaben A und B, "Pfungstädter Zeitung", "Dieburger Wochenblatt", Groß-Gerauer Kreisblatt", Ausgaben A, B, C und "Odenwälder Wochenblatt" wurden wöchentlich über 316 000 Exemplare in insgesamt 57 Städten und Gemeinden im südhessischen Raum gestreut.
Zum 1. Oktober 2000 stand den Blättern ein Relaunch und ein neuer Markenname ins Haus. Acht verschiedene Ausgaben erscheinen seither unter dem einheitlichen Titel "Südhessen Woche".
Seit einem weiteren Relaunch im Oktober 2007 erscheint die Zeitung unter dem bis dahin nur inoffiziell verwendeten Titel „SüWo“. Neben der grafischen Neugestaltung wurden dabei die bewährten Markenelemente (Ankündigung von Veranstaltungen, Gewinnspiele, Verbraucherinformationen) noch stärker ins Zentrum rückt. Hinzugekommen ist die Ausgabe „Darmstadt West“, die in den Kommunen Griesheim, Weiterstadt und Erzhausen verteilt wird. Die SüWo erscheint inzwischen mit neun Ausgaben und einer Gesamtauflage von mehr als 415.000 Exemplare in 54 Städten und Gemeinden.
Echo Zeitungen
GmbH, Holzhofallee 25-31, 64295 Darmstadt
Anzeigen und Vertrieb Telefon: 06151 / 387-387, Fax:06151 / 387-448, E-Mail:
suewo-anzeigen@suedhessenwoche.de